Roman Schöni „Ich interessiere mich sehr für den psychologischen Aspekt des kreativen Schaffens und den Einfluss von Farben, Formen und Klängen. Ich nutze die kreativen Ausdrucksformen, um die Beziehung zu Menschen, zur Natur und zu mir selber künstlerisch festzuhalten. Die Kunst bietet mir Raum, mich mit inneren Bildern auseinanderzusetzen und verborgene Gedanken und Empfindungen zu thematisieren.““ Roman Schöni wurde 1980 in Zürich geboren. Nach beruflicher Tätigkeit in der Werbebranche zog er 2002 nach Sydney, wo er 2005 ein Diplom in Bildender Kunst am TAFE, Northern Beaches College abschloss. Von 2006 bis 2016 arbeitete er als freischaffender Künstler hauptsächlich in der Schweiz. 2016 schloss er die dreijährige Ausbildung zum Mal- und Gestaltungstherapeuten am Integrativen Ausbildungszentrum IAC in Zürich ab. Seit September 2016 lebt er in Melbourne, um sich mit der Kultur und der Kunst der Aboriginal Australier zu befassen. Momentan studiert Roman Schöni an der BAST British Academy of Sound Therapy. Roman Schöni ist an diversen Kunstprojekten beteiligt und pflegt ein breites Netzwerk an nationalen und internationalen Kunstschaffenden.
o.T. - 2017
Shireen von Schulthess „Wir nehmen die Umwelt durch die Brille unserer ureigenen Themen war. Die Wechselwirkung zwischen dem Aussen und dem Innen, zwischen Raum und Zeit um uns und dem Tempo in uns bestimmt unsere Sichtweise. Dieser Prozess interessiert mich.“ Zur professionellen künstlerischen Tätigkeit bin ich in meiner dritten beruflichen Etappe gelangt. Neben den verschiedenen künstlerischen Weiterbildungen schöpfe ich in meinem kreativen Tun auch immer wieder aus dem Fundus meiner früheren Tätigkeiten, ganz nach dem Motto „Umwege erhöhen die Ortskenntnisse“.“
The Lifejacket Videoarbeit, 2:30 Min, 2016 Angesichts des Flüchtlingsdramas rund ums Mittelmeer hat sich das Symbol der Schwimmweste verändert. Es ist vielschichtiger und unfassbarer geworden. Gesellschaftliche, politische und soziale Themen mischen sich. Anstelle von Lebensrettung steht eine Schwimmweste nun für Ohnmacht, Heimatlosigkeit und Abbruch der eigenen Brücken. Anlässlich eines Wettbewerbs an der Uni Graz zum Thema „Die Welt im Taumel“ entstand dieses Video. es belegte Platz 10.
Neben den durch die Galerie vertretenen Kunstschaffenden pflegen wir Kontakte zu ausgewählten kreativen Köpfen. So bieten sich jederzeit Möglichkeiten, Werke unterschiedlichster Kunstrichtungen in der Uferzone zu sehen. Kontaktieren Sie uns für eine Terminvereinbarung, auch ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten, wenn Sie ein spezifisches Interesse an einer Auswahl folgender KünstlerInnen haben.
© Uferzone 2019
Maja Thommen Ihre formelle Ausbildung erhält Maja Thommen in den Jahren 1991 - 95 an der Kunstakademie Carrara am Fusse der berühmten Marmor- steinbrüche und in einem internationalen Künstlerambiente. Seither pendelt sie zwischen Ausstellungen und Installationen im deutschsprachigen Raum mit Standort Zürich und intensiver Produktionstätigkeit in Italien hin und her. Nach vielen Jahren Arbeit in Bronze entstehen seit 2011 fast alle Arbeiten in Form von Reliefs in Acrylharz oder Zement, welche altertümliche und zeitgenössische Techniken verbinden und in weichem Licht subtile Oberflächen zum vibrieren bringen. Seit 2014 lebt ihre Liebe zum Metall in lasergeschnittenen Chromstahl- arbeiten wieder auf, die auch ihre Versatilität in der Zeichnung zeigen. Druckgraphik, Zeichnung und neuerdings auch Fotographie ergänzen ihr dreidimensionales Werk seit je. Die Künstlerin unterscheidet nicht zwischen figurativer und abstrakter Kunst, da ihr Interesse immer dem Innenleben des Menschen gilt. Verschiedene grossformatige Arbeiten sind in öffentlichen Räumen installiert, wie ein monumentales Relief im Parktower von Zug oder ein Chromstahlbaum in der Kirche Wallisellen. In ihrem Atelier unterrichtet sie laufend Skulptur für Erwachsene und hält immer wieder Workshops und Kurse für Kinder. Nach verschiedenen Künster-Residenzen ist die Künstlerin in den letzten zwei Jahren drei Mal nach Island gereist, um dort in konzentrierter Form zu arbeiten, und ein Künstlernetzwerk aufzubauen.
Chromstahlbaum, 240 cm Höhe
Reliefs in Acryl Kunstharz, 90 x 60 cm